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 28.11.2013

Oxamat Oxalsäureverdampfer

Info zum Oxamat Jumbo 100

Vorteile:

- verkürzte Verdampfungszeit

- große Nennweite mit Rohrsystem 100mm, daher leicht zu reinigen

- nur 1 Gramm für ein großes Volk und bei Ablegern 0,5 Gramm Oxalsäure (Kleesäure) für eine Bedampfung nötig.

- extrem hoher Wirkungsgrad, alle ansitzenden Milben werden getötet.

- gleichmäßig feine Verdampfung und restlose Sublimation

- robustes pflegeleichtes Gerät

- praktischer Tragegriff

- sehr gute Arbeitssicherheit für den Anwender (geschlossener Prozess)

- hervorragend geeignet zur Winterbehandlung, wenn Völker brutlos sind (durch Wärmeeintrag bei der Bedampfung lockern sich die  Bienen vom Wintersitz, dadurch kommen die Oxalsäurekristalle sehr gut in das Haarkleid der Bienen).

- nach Winterbehandlung lang anhaltende Wirkung, da die Ox-Kristalle durch den geringen Flugbetrieb/Umtrieb sich länger an den Bienen halten.

 

Merkblatt für die Anwendung des Oxamat


Oxalsäure mit Oxamat im geschlossenen Kreislauf verdampfen.

 

Wichtige Infos:
Wurde bereits im Herbst des Vorjahres, nachdem die Völker brutlos waren, mit dem Oxamat bedampft, sind bis Ende August keine Behandlungen nötig. Durch die sehr gute Wirkung werden fast alle Milben getötet, so dass bis dahin die Schadensschwelle nicht erreicht wird.

Brechen jedoch im näheren Umfeld Völker an der Varroa zusammen, muss auch schon früher der Oxamat aufgelegt werden. Durch Reinvasion können pro Tag viele 100 Milben ins Volk getragen werden. Auch ein vorher gesundes Volk ist dann nach 14 Tagen mit eini-gen Tausend Milben belastet, so dass es anschließend an der Varroa stirbt und vorher auch noch andere Völker ansteckt.
Verdampfte Oxalsäure wirkt knapp eine Woche auf die Varroen ein, alle in dieser Zeit mit den Bienen schlüpfenden Varroen werden getötet. Wenn gleich danach nochmals behandelt wird, kann eine erneute Infektion der Brut mit Milben verhindert werden.

Ist keine Reinvasion zu beobachten, dann sollte bei den stärksten Wirtschaftsvölkern im August eine Kontrollverdampfung durchgeführt werden. Fallen nach 48 Stunden weni-ger als 20 Varroen ab, ist bis zum 10. September keine weitere Behandlung nötig.

In der zweiten Septemberwoche sind alle Völker mit dem Oxamat zu bedampfen. Weitere Behandlungen sind von der Wetterlage abhängig. Bei längeren Schönwetterperioden im September, Oktober und auch noch November fliegen die Bienen täglich noch viele Stunden aus und damit wird die Reinvasion von Varroen gefördert. Nach 10 Tagen schönem Wetter ist daher der Oxamat bei den stärksten Völkern zur Kontrolle aufzulegen. Fallen dann nach einer Behandlung innerhalb von 2 Tagen mehr als 200 Milben ab, dann müssen auch alle anderen Völker eines Standes behandelt werden. Nach schlechtem Wetter und wenig Bienenflug sind keine Aktionen nötig.

Wie die langjährige Erfahrung zeigt, ist die letzte Bedampfung im November oder Dezember zu machen. Die Völker sind dann überwiegend brutfrei, daher werden alle Varroen vom Oxalsäurestaub erreicht, bei höchstem Wirkungsgrad überleben die ansitzenden Varroen die Behandlung nicht. Die Völker sind weitgehend frei von der Varroa und gehen stark und gesund über den Winter.

Wird der Oxamat wie beschrieben eingesetzt, ist keine weitere mechanische oder chemische Behandlungsmethode nötig, die Völker würden nur unnötig belastet.

Oxalsäurebedampfung mit dem Oxamat schadet weder Brut noch Bienen, auch Mehrfachbedampfungen nicht. Temperatur und Luftfeuchte beeinträchtigen den Wirkungsgrad nicht.

Die Verdampfung im Kreislauf mit dem Oxamat - siehe auch das Video "Tablette verdampfen"

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Oxalsäure verdampfen mit Oxamat