Oxamat Oxalsäureverdampfer
Durch die feine Verteilung der verdampften Oxalsäure im geschlossenen
Kreislauf mit der Bienenbeute werden die Varroamilben äußerst wirksam
bekämpft. Die Kristalle werden vom Oxamat so fein an die Bienen
herangebracht, dass sie mit dem Auge nicht zu sehen sind, erst bei
20-facher Vergrößerung sind die Kristalle überall im Haarkleid zu
erkennen. Untersuchungen ergaben, dass nach einer Bedampfung alle Bienen
die feinen Kristalle gleichmäßig abbekommen, dadurch der hohe
Wirkungsgrad von beinahe 100 %
Die Anwendersicherheit ist durch den geschlossenen Kreislauf mit der Beute sehr hoch.
Das Verdampferschälchen ist abnehmbar und kann außerhalb des Gerätes wieder neu befüllt werden.
Der Oxalsäure-Luftstrom wird von Beginn der Verdampfung kontinuierlich
im Kreislauf durch das Bienenvolk gefahren, dabei wirkt das feine
Haarkleid der Bienen wie ein Filter. Die Oxalsäure wird vom Haarkleid
der Bienen herausgefiltert. Bereits nach 4 Minuten sind deshalb keine
freien Dämpfe mehr vorhanden. Es lagert sich keine Oxalsäure an den
Beutenteilen und Rähmchen ab Die Kristalle verbleiben im Haarkleid der
Bienen. Man kann damit pro Stunde ca. 15 Völker behandeln. Königin,
Brut und Bienen werden durch die Bedampfung mit dem Oxamat nicht
geschädigt.
Die abgefallenen Milben sind nach kurzer Zeit sicher tot, daher brauchen die Bodeneinschübe nicht gefettet werden.
Pro Volk und Behandlung darf nur ein Gramm reine Oxalsäure in
Tablettenform verwendet werden, dabei spielt es keine Rolle, ob das Volk
auf einer oder auf zwei Zargen sitzt. Die hervorragende Wirkung bleibt
gleich, es wird nur das Volk bedampft und nicht die Waben.
Tabletten mit Zusätzen dürfen nicht verwendet werden, die wirken nicht
so gut und bilden Rückstände im Verdampferschälchen und auf den Bienen.
Auch Krankheiten können durch die unsinnigen Zusätze begünstigt werden.
Der Oxamat darf nur mit reinen Oxalsäuretabletten, die mit der
erhältlichen Presse gut verpresst wurden, betrieben werden. Die
Oxalsäure wird damit sehr fein verdampft und kommt durch die Umluft
hervorragend an die Bienen heran, alle anderen Verdampfungsmethoden
haben bei weitem keine so gute Wirkung auf die Varroen. Die Verdampfung
beginnt langsam nach 30 Sekunden, die feinen Kristalle werden vom
Luftstrom sofort nach unten gezogen, somit wird die Oxalsäure nicht
überhitzt. Die Heizung schaltet sich nach 4,5 Minuten automatisch ab,
der jetzt noch vorhandene Oxalsäuredampf zirkuliert weiter und wird in
sehr kurzer Zeit von den Bienen herausgefiltert.
Der Stromverbrauch ist sehr gering, 0,75 Ah pro Verdampfung (115 Watt).
Mit einer guten und voll geladenen 55 Ah Autobatterie können 50 Völker
behandelt werden.
Königinnen- bzw. Bienen werden durch die Bedampfung absolut nicht
geschädigt. (Bruttätigkeit wird nicht eingeschränkt). Die Oxalsäure ist
geruchsneutral es entstehen keine Räubereien, Metallteile an den Beuten
Oxidieren nicht, da Oxalsäure auf Metalle reduzierend wirkt, Oxalsäure
wird in der Industrie zum Entrosten, zum Bleichen verwendet, Gärtnereien
entkalken damit ihr Wasser.
Durch den warmen Oxalsäure-Luftstrom gehen die Bienen besonders in der
kalten Jahreszeit etwas auseinander, dadurch kommen alle Bienen bzw. die
Varroa Milben mit ihrem Saugapparat noch besser mit der Oxalsäure in
Kontakt, bei gut gearbeiteten Beuten tritt wärend der Behandlung kein
Oxalsäuredampf aus.
Der Oxamat ist auch für Kunststoffbeuten geeignet, da sich in der Beute keine konzentrierte Wärme entwickelt.
Die Oxalsäure-Kristalle lösen sich nach einigen Tagen rückstandsfrei auf, es gibt keine Rückstände.
Eine Behandlung kostet nur wenige Cent, da die Oxalsäure nicht teuer ist
und nur ein Gramm eingebracht wird, Sie können viel Geld sparen.
Oxalsäuretabletten können mit der erhältlichen Presse vom Imker leicht selbst hergestellt werden.
Wie die Sommerbehandlungen mit dem Oxamat zeigten, kann auf die
brutschädigenden Ameisensäurebehandlungen völlig verzichtet werden. Der
Grund liegt darin, dass die jungen Varroamilben für den notwendigen
Reifefraß ca. 10 - 14 Tage an den Bienen sitzen, d. h. 50 % der Milben
sind außerhalb der Brut, und diese Milben werden vom Oxamat fast zu 100
% abgetötet. Außerdem wirken die feinen Oxalsäurekristalle ca. eine
Woche nach. Wird im Abstand von 4-5 Tagen nochmals bedampft, werden noch
ein Großteil der in dieser Zeit schlüpfenden Varroen einer Brutperiode
getötet.
Werden flächendeckend alle Bienenvölker bereits im Winter (in der
brutlosen Zeit) mit dem Oxamat bedampft, dann befinden sich im
Winter/Frühjahr kaum Milben in den Völkern. Auch ist das unsinnige
heranhziehen von Drohnenbrut, welches den Völkern sehr viel Potential
raubt, zu unterlassen, wo keine Milben sind, können sich keine Milben
vermehren. Wird der Oxamat so nach Anleitung betrieben, sind bis zum
Spätsommer keine Varroabehandlungen, -gleich welcher Art mehr nötig.
Der Imker hat starke vitale Völker und er kann wieder so imkern wie vor
Varroas Zeiten.
Mehrere tausend Imker arbeiten bereits mit dem Oxamat, sie sind höchst zufrieden damit.
